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Wieso tragen wir Krawatten?

Publiziert am 21 March 2016


Haben Sie sich je gewundert, wieso Männer eine Krawatte tragen? Wie ist dieser Stil überhaupt entstanden? Eine Krawatte ist nämlich ein rein dekoratives Accessoire ohne direkten Nutzen. Sie hält uns weder warm oder trocken, noch ist sie sehr angenehm zu tragen. Trotzdem wird sie tagtäglich von Männern auf der ganzen Welt getragen, auch von uns. Versuchen wir die Ursprünge der Krawatte aufzudecken…

Die Geschichte der Krawatte beginnt mit dem Dreissigjährigen Krieg (1618 - 1648), als der französische Herrscher Louis XIII kroatische Söldner nach Frankreich rief. Diese Soldaten brachten ihre traditionellen Uniformen mit ihrem charakteristischen roten Seidentuch um den Hals. Der farbenfrohe Auftritt und ihre Reputation als hervorragende Kämpfer erregten die Aufmerksamkeit der Pariser haute société. Der spätere König Louis XIV bTraditionelle kroatische Uniformen mit roten Seidentüchernegann als Erster Leinentücher um den Hals zu tragen, angelehnt an jene der kroatischen Soldaten. Selbst das französische Wort cravate stammt von der französischen Aussprache des kroatischen Wortes hrvatska. Da die französischen Adligen schnell dem Stil ihres Königs folgen wollten, wurde die cravate zu einem Zeichen für Wohlhaben und einer hohen sozialen Position. Obwohl die frühen Krawatten vom 17. Jahrhundert wenig Ähnlichkeiten mit dem modernen Schlips haben, sind gewisse kulturelle Verbindungen geblieben. Bis heute assoziieren wir Seriosität und Raffinesse mit Krawatten.

Der Schlips, den wir heutzutage jeden Morgen binden, wurde jedoch erst in den 1920er Jahren entwickelt. Ein amerikanischer Schneider namens Jessie Langsdorf erfand einen neuen Schnitt, indem der Stoff nun diagonal und in drei Stücke geschnitten wurde. Somit kehrte die Krawatte immer zu ihrer ursprünglichen Form zurück. Die moderne Krawatte, wie wir sie kennen, wurde geboren. Ein must-have für jeden Mann für die nächsten 100 Jahre.

1918 waren sehr breite Krawatten in ModeÜber die nächsten Jahrzehnte wurden die Breite und die Muster der Krawatten regelmässig auf den Kopf gestellt. Während in den 50er Jahren dünne Krawatten vorherrschten, bevorzugten die 60er breite Krawatten. 18 cm breite Schlipse waren nichts Aussergewöhnliches. Zum Glück kam man wieder davon ab – heutige Krawatten werden in allen Breiten angeboten, wobei im Moment schmälere mehr in Mode sind.

Heutzutage werden Krawatten weniger als früher getragen, doch in vielen Jobs gehören sie immer noch zum täglichen Outfit. Unabhängig davon, ob Sie die Krawatte mögen oder nicht, der Moment, in dem man zum ersten Mal den Schlips selber bindet, ist ein erinnerungswürdiges Ereignis im Leben jedes jungen Mannes.

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